Sony 6000er-Serie: Vergleich von a6000, a6100, a6300, a6400, a6500, a6600 und a6700

Die Kameras der a6000-Serie sind Sonys meistverkaufte Modelle. Mit der Einführung der Sony a6700 im Jahr 2023 hat die Marke nun sieben spiegellose APS-C-Kameras auf dem Markt. Warum werden alle Modelle weiterhin verkauft? Welche sollte man wählen? Welche ist wofür am besten geeignet – und warum?

Die Sony a6000 APS-C-Serie

Die Kamerafamilie Sony a6000 – dazu gehören die Modelle a6100, a6300, a6400, a6500 und a6600 – teilt sich einen 24-Megapixel-APS-C-Sensor und ein sehr ähnliches Gehäusedesign. Jedes neue Modell brachte schrittweise Verbesserungen, wenn auch nicht immer in dieselbe Richtung. So verfügt die neueste Sony a6700 beispielsweise über einen 26-MP-Sensor und weitere technische Neuerungen, gehört aber dennoch zur gleichen Produktreihe.

Sony verfolgt eine konsistente Verkaufsstrategie: Es bringt regelmäßig neue Modelle auf den Markt, bietet aber weiterhin ältere Kameras zu günstigeren Preisen an. So können Nutzer je nach Budget und Bedarf auswählen. Die a6000, obwohl sie die älteste ist (Erscheinungsjahr 2014), bleibt eine sehr brauchbare und preiswerte Option für Einsteiger. Die a6400 hingegen – weder die neueste noch die fortschrittlichste – überzeugt durch ihr hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und ist eine gute Wahl für Content-Creators und Vlogger.

  • Mehr erfahren: Die besten Kameras für Vlogging und YouTube

Einer der Erfolgsfaktoren dieser Serie ist die Kontinuität im Design: Die äußeren Veränderungen zwischen den Generationen sind minimal, abgesehen von leichten Zunahmen bei Gehäusedicke oder Akkukapazität. Aus evolutionärer Sicht können die a6100, a6400 und a6600 als direkte Nachfolger der a6000, a6300 und a6500 betrachtet werden, während die a6700 die neueste Iteration dieser Familie darstellt.

Im Folgenden analysieren wir jedes dieser Modelle, um zu sehen, wie sie sich in Fotografie und Video schlagen. Doch bevor wir ins Detail gehen, hier eine kurze Übersicht, welche Sony a6000-Kamera am besten zu Ihren Bedürfnissen passt:

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis → a6400
  • Am besten für Einsteiger → a6000 oder a6100
  • Am besten für Video → a6700 oder a6600
  • Am besten für Action-/Sportfotografie → a6500 oder a6700

Kameravergleichstabelle

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a6000a6300a6500a6400a6100a6600a6700
Sensor24 MP24 MP24 MP24 MP24 MP24 MP26 MP
BildstabilisierungNeinNeinJaNeinNeinJaJa
Puffer147/2244/21233/10799/4677/33115/491.000/59
DisplayKippbarKippbarKippbarDrehbarDrehbarDrehbarDrehbar
TouchscreenNeinNeinJaJaJaJaJa
Sucher21,442,362,362,361,442,362,36
Serienbild11 fps11 fps11 fps11 fps11 fps11 fps11 fps
VideoFull HD4K4K4K4K4K4K
Echtzeit-Tracking3NeinNeinNeinJaJaJaJa
Log-ProfilNeinJaJaJaNeinJaJa
MikrofoneingangNeinJaJaJaJaJaJa
KopfhörerausgangNeinJaJaNeinNeinJaJa

1. JPEG/RAW
2. Millionen Punkte
3. Echtzeit-Autofokus mit Tracking

Sony a6000

Spezifikationen

  • Erscheinungsdatum: Februar 2014
  • Sensor: 24,3 MP
  • Stabilisator: Nein
  • Pufferkapazität: 47 JPEG oder 22 RAW
  • Bildschirm: 3 Zoll, klappbarer Bildschirm, 921.000 Punkte
  • Elektronischer Sucher: 1,44 Millionen Punkte
  • Serienbildgeschwindigkeit: 11 fps
  • Maximale Videoauflösung: Full HD

Empfohlen für: Anfänger, gelegentliche Hobbyfotografen, allgemeine Fotografie.
Warum: Es ist das günstigste Modell der Serie, einfach zu bedienen, mit guter Bildqualität und schnellem Autofokus.

Vergleichbare Modelle:

Canon EOS R50
✅ 4K-Video ohne Crop
✅ 180° klappbares Touchscreen
❌ Kein elektronischer Sucher
❌ Kürzere Akkulaufzeit

Sony ZV-E10
✅ 4K-Video, drehbares Display
✅ Integriertes Richtmikrofon
❌ Kein Sucher
❌ Weniger ergonomisch für Fotos

Fujifilm X-T200
✅ Vollständig schwenkbares Touchscreen
✅ Besseres LCD-Display (2,76 Mio. Punkte vs. 0,92 Mio. bei der a6000)
❌ Geringere Serienbildgeschwindigkeit (8 fps vs. 11 fps)
❌ Kein Blitzschuh für externen Blitz

Die a6000 hat die gleiche Auflösung von 24 Megapixeln wie die späteren Modelle, und ihr Aussehen ist im Wesentlichen dasselbe. Die Auflösung des Suchers ist geringer, und sie nimmt Videos nur in 1080p auf, nicht in 4K, aber für Fotografen ist das kein Problem. Das Autofokussystem ist nach Sonys Maßstäben das einfachste, hält sich aber dennoch gut im Vergleich zu den Systemen der Konkurrenzmarken.

Es stimmt, dass die späteren Kameras bessere Prozessoren haben und bei hohen ISO-Werten besser abschneiden, während die a6500 beim Serienbildschießen deutlich überlegen ist. Wenn man zudem eine Bildstabilisierung im Gehäuse möchte, braucht man die a6500 oder a6600. Aber wenn man darauf verzichten kann und nur eine gute Fotokamera sucht, erfüllt diese ihren Zweck genauso gut wie die anderen – und kostet weniger.

  • Verwandt: Zubehör für Sony a6000

Sony a6300

Spezifikationen

  • Erscheinungsdatum: Februar 2016
  • Sensor: 24,2 MP
  • Stabilisator: Nein
  • Pufferkapazität: 44 JPEG oder 21 RAW
  • Bildschirm: 3 Zoll, klappbarer Bildschirm, 921.000 Punkte
  • Elektronischer Sucher: 2,36 Millionen Punkte
  • Serienbildgeschwindigkeit: 11 fps
  • Video: 4K UHD, S-Log2 und S-Log3

Empfohlen für: Grundlegendes 4K-Video und schnelle Fotografie für fortgeschrittene Nutzer, die Video priorisieren, aber keine IBIS benötigen.
Warum: Bietet fortschrittlichen Autofokus und 4K-Video mit Log-Profilen, hat jedoch keine Stabilisierung. Eine gute Wahl, wenn man sie zu einem guten Preis findet, obwohl die a6500 sie in fast allen Bereichen übertrifft.

Vergleichbare Modelle:

Panasonic G85 (G80)
✅ Bildstabilisierung im Gehäuse (IBIS)
✅ Guter OLED-Sucher (2,36 Mio. Punkte)
❌ Micro 4/3 Sensor (geringere ISO-Leistung)
❌ Schwächerer Autofokus (49 Punkte)

Canon EOS M6 Mark II
✅ 32,5 MP Sensor (vs. 24 MP)
✅ 14 fps Serienbildgeschwindigkeit (vs. 11 fps)
❌ Kein eingebauter Sucher
❌ Keine Log-Profile im Video

Die Sony a6300 war damals ein großer Fortschritt und bot 4K-Video mit Sonys S-Log2-Bildprofil. Sie führte auch ein deutlich fortschrittlicheres Autofokussystem mit 425 Phasenerkennungspunkten und einen höherauflösenden elektronischen Sucher ein. Dennoch fehlte ihr weiterhin die Bildstabilisierung, und die Pufferkapazität war kaum mit der der a6000 vergleichbar. Nur wenige Monate später brachte Sony die a6500 heraus, die sie in den Spezifikationen weit übertraf. Obwohl sie nicht mehr hergestellt wird und immer schwerer neu zu finden ist, ist die a6300 bei einigen Händlern noch erhältlich.

  • Verwandt: Zubehör für Sony a6300

Sony a6500

Spezifikationen

  • Erscheinungsdatum: Oktober 2016
  • Sensor: 24,2 MP
  • Stabilisator: Ja, 5-Achsen
  • Pufferkapazität: 233 JPEG oder 107 RAW
  • Bildschirm: 3 Zoll, klappbarer Bildschirm, 921.000 Punkte
  • Elektronischer Sucher: 2,36 Millionen Punkte
  • Serienbildgeschwindigkeit: 11 fps
  • Video: 4K UHD, S-Log2 und S-Log3

Empfohlen für: Actionfotografie und hybriden Einsatz für fortgeschrittene Amateure oder Sportfotografen mit begrenztem Budget.
Warum: Erstes Modell mit interner Bildstabilisierung (IBIS) und großem Puffer für Serienaufnahmen. Trotz seines Alters hervorragend für schnelle Fotografie und anspruchsvolle Situationen.

Vergleichbare Modelle:

Fujifilm X-T3
✅ X-Trans 26 MP Sensor
✅ 20 fps im elektronischen Serienbildmodus
❌ Keine Bildstabilisierung im Gehäuse
❌ Kein vollständig schwenkbares Display

Panasonic G9
✅ Fortgeschrittener IBIS, bis zu 6,5 Blendenstufen
✅ Serienbild: 20 fps mit elektronischem Verschluss
❌ Micro 4/3 Sensor
❌ Schwerer (658g vs. 453g)

Canon EOS R7
✅ Serienbild: 15 fps mechanisch, 30 fps elektronisch
✅ 7-Blendenstufen IBIS
✅ 32,5 MP Sensor
❌ Teurer als die a6500 gebraucht

Die Sony a6500 ist eine wirklich leistungsstarke Kamera. Sie kam nur acht Monate nach der a6300 auf den Markt und verbessert diese in mehreren wichtigen Bereichen. Sie behält das gleiche Autofokussystem (425 Phasenerkennungspunkte und 169 Kontrasterkennungspunkte) sowie den elektronischen Sucher mit 2,36 Millionen Bildpunkten und die 4K-Video-Funktionen mit S-Log2-Profil bei. Allerdings war sie die erste der Serie mit integrierter Bildstabilisierung im Gehäuse (IBIS) und einem deutlich größeren Pufferspeicher: bis zu 233 JPEGs oder 107 RAWs, was sie zu einer ausgezeichneten Wahl für Actionfotografie macht. Wenn du eine vielseitige Kamera für Foto- und Videoaufnahmen mit hoher Serienbildgeschwindigkeit suchst, ist die a6500 immer noch eine tolle Option. Sie wurde jedoch eingestellt und ist neu oft schwer zu finden, wobei die Preise auf dem Gebrauchtmarkt häufig noch hoch sind.

  • Verwandt: Zubehör für Sony a6500

Sony a6400

Spezifikationen

  • Erscheinungsdatum: Januar 2019
  • Sensor: 24,2 MP
  • Stabilisator: Nein
  • Pufferkapazität: 99 JPEG oder 46 RAW
  • Bildschirm: 3 Zoll, 180º schwenkbarer Bildschirm, 921.000 Bildpunkte
  • Elektronischer Sucher: 2,36 Millionen Bildpunkte
  • Serienbild: 11 fps
  • Video: 4K UHD, S-Log2, S-Log3 und HLG Modi

Empfohlen für: Vlogging, ausgewogenes Video und Fotografie für fortgeschrittene Nutzer oder Content-Ersteller.
Warum: Das klappbare Display, der Echtzeit-Tracking-Autofokus und die unbegrenzte 4K-Aufnahme machen sie geeignet für Ersteller, die ein gutes Gleichgewicht zwischen Funktionen und Preis suchen.

Vergleichbare Modelle:

Fujifilm X-S10
✅ Bildstabilisierung im Gehäuse (IBIS)
✅ Klappbarer Bildschirm + 4K 30p
❌ Größer und schwerer (465g vs. 403g)
❌ Geringere Serienbildgeschwindigkeit: 8 fps mechanisch vs. 11 fps

Canon EOS R10
✅ 15 fps mechanisch / 23 fps elektronisch
✅ 4K 60p ohne Crop
❌ Kein IBIS
❌ Kürzere Akkulaufzeit

Panasonic G100 II
✅ Leicht, auf Vlogging ausgerichtet
✅ Gute Mikrofonqualität
❌ Micro 4/3 Sensor (geringere ISO-Leistung)
❌ Weniger zuverlässiger AF bei Video

Die a6400 kann als Nachfolger der a6300 gesehen werden, hauptsächlich weil sie in der Reihe der „neuen“ Kameras eine Mittelposition einnimmt, genau wie die a6300 eine Mittelstellung bei den „älteren“ Kameras hat. Die a6400 ist speziell für Content-Ersteller konzipiert, mit einem 180-Grad-Klappbildschirm für Selfies oder – was noch wichtiger ist – um sich selbst aufzunehmen. Sie verfügt außerdem über Sonys Autofokussystem der nächsten Generation mit einer Fokussiergeschwindigkeit von 0,2 Sekunden, 425 Phasenerkennungspunkten, 425 Kontrasterkennungspunkten und Real-time Eye AF.

Was den Autofokus betrifft, so ist die größte Neuerung bei diesem Modell das „Real-time Tracking“, ein Autofokussystem, das darauf trainiert ist, Personen und Haustiere zu erkennen und zu verfolgen. Es ist bei den Modellen a6100, a6400, a6600 und a6700 vorhanden. Das System ist wirklich beeindruckend: Richte die Kamera auf dein Motiv, drücke den Auslöser halb durch und das System verfolgt es, ohne den Fokus zu verlieren.

Videos werden in 4K aufgenommen und beinhalten Sonys S-Log2- und S-Log3-Modi sowie die neue HLG (Hybrid Log Gamma)-Option. Die a6400 ist nicht besonders günstig, aber eine tolle Vlogging-Kamera und erschwinglicher als die a6500 und a6600.

  • Verwandt: Zubehör für Sony a6400

Sony a6100

Spezifikationen

  • Erscheinungsdatum: August 2019
  • Sensor: 24,2 MP
  • Stabilisator: Nein
  • Pufferkapazität: 77 JPEG oder 33 RAW
  • Bildschirm: 3 Zoll, 180º schwenkbarer Bildschirm, 921.000 Bildpunkte
  • Elektronischer Sucher: 1,44 Millionen Bildpunkte
  • Serienbild: 11 fps
  • Video: 4K UHD, keine logarithmischen Modi

Empfohlen für: Alltagsfotografie und gelegentliche Videoaufnahmen für Anfänger, die modernere Funktionen schätzen.
Warum: Verbessertes Autofokussystem, bessere JPEG-Qualität und hinzugefügter klappbarer Bildschirm sowie 4K-Video. Geeignet für alle, die mit einer modernen Kamera beginnen wollen, ohne zu viel zu investieren.

Canon EOS R50
✅ Sehr schneller AF mit Augenerkennung
✅ 4K-Video ohne Crop, 10-Bit über HDMI
❌ Kein Kopfhörereingang
❌ Keine Log-Profile

Nikon Z30
✅ Gute 4K-Videoqualität
✅ Klappbarer Bildschirm
❌ Kein Sucher
❌ Keine Stabilisierung (wie die a6100)

Sony ZV-E10
✅ Bessere Videoausrichtung (Audio, Bildschirm)
❌ Kein Sucher oder eingebauter Blitz

Die Sony a6100 kann als Nachfolger der bewährten a6000 gesehen werden. Es ist das einfachste Modell der aktuellen Reihe: Die Konstruktion besteht größtenteils aus Kunststoff und der elektronische Sucher hat eine geringere Auflösung als bei den größeren Modellen. Zu den wichtigsten Verbesserungen zählen der 180-Grad-Touchscreen, die Möglichkeit, 4K-Video aufzunehmen (wenn auch ohne Log-Profile und mit recht sichtbarem Rolling Shutter) sowie das aktualisierte Autofokussystem mit „Real-time Tracking“ (ebenfalls bei der a6400 und höher vorhanden). Außerdem verfügt sie über eine überarbeitete JPEG-Engine, die attraktivere Farben als die a6000 erzeugt, und einen moderneren BIONZ X Prozessor, der die Leistung bei hohen ISO-Werten verbessert.

Abgesehen davon sind die a6000 und die a6100 in der grundlegenden Fotografie überraschend ähnlich. Wenn dein Hauptinteresse die Fotografie ist, bringt die a6100 keine wesentlichen Verbesserungen gegenüber der a6000, außer bei kontinuierlichem Fokus oder sich bewegenden Motiven. Und wenn Video im Vordergrund steht, ist die a6100 zwar ein Fortschritt gegenüber der a6000, die a6400 bleibt aber eindeutig die bessere Wahl. Aus all diesen Gründen scheint die Sony a6100 in der Schwebe zu hängen: Sie ist weder günstig genug noch fortschrittlich genug, um wirklich die erste Wahl zu sein.

  • Verwandt: Zubehör für Sony a6100

Sony a6600

Spezifikationen

  • Erscheinungsdatum: August 2019
  • Sensor: 24,2 MP
  • Stabilisator: Ja
  • Pufferkapazität: 115 JPEG oder 49 RAW
  • Bildschirm: 3 Zoll, 180º schwenkbarer Bildschirm, 921.000 Bildpunkte
  • Elektronischer Sucher: 2,36 Millionen Bildpunkte
  • Serienbild: 11 fps
  • Video: 4K UHD, S-Log2, S-Log3 und HLG Modi

Empfohlen für: Professionelles Video und vielseitige Fotografie für fortgeschrittene Nutzer oder Videografen, die Wert auf Akkulaufzeit und Audio legen.
Warum: Es verfügt über IBIS, einen langlebigen Akku, Kopfhörereingang und Log-Profile. Entwickelt für unterbrechungsfreie Aufnahmen und professionelle Überwachungsoptionen.Fujifilm X-S20
✅ IBIS
✅ Interne 10-Bit 4:2:2 Aufnahme
✅ Serienbild: 20 fps elektronisch
❌ Teurer, kürzere Akkulaufzeit

Canon EOS R7
✅ Besser für Actionfotografie (besserer Puffer und Serienbild)
✅ IBIS und fortschrittlicher AF
❌ Größer und schwerer
❌ Höherer Preis

Panasonic GH5 II
✅ Interne 10-Bit 4:2:2 Aufnahme
✅ Hervorragende Stabilisierung
❌ Micro 4/3 Sensor
❌ Schlechtere Leistung bei hohen ISO

Die Sony a6600 ersetzte die a6500, ging dabei aber einen etwas anderen Weg. Wie die a6500 verfügt sie über eine Bildstabilisierung im Gehäuse. Ihre Größe ist etwas größer, teilweise aufgrund der Aufnahme des FZ100-Akkus, der die Akkulaufzeit im Vergleich zu früheren Modellen verdoppelt. Die a6600 zeichnet sich besonders im Videobereich aus: Sie behält die 4K-Aufnahmemodi und Log-Profile (S-Log2, S-Log3 und HLG) bei und fügt einen Kopfhöreranschluss für die Audioüberwachung sowie einen kontinuierlichen Augen-Autofokus – einschließlich Tieraugen – während der Aufnahme hinzu, was frühere Modelle nicht bieten.

Aber – Achtung Fotografen! – die a6600 übernimmt nicht die herausragende Pufferkapazität der a6500. Wenn Sie eine Kamera für Actionfotografie mit langen, kontinuierlichen Serienaufnahmen suchen, bleibt die a6500 die beste Wahl in der Reihe. Mit der a6600 scheint Sony klar den Fokus auf Video gelegt zu haben.

  • Verwandt: Zubehör für Sony a6600

Sony a6700

Spezifikationen

  • Erscheinungsdatum: Juli 2023
  • Sensor: 26 MP
  • Stabilisator: Ja, 5 Achsen
  • Pufferkapazität: 1.000 JPEG oder 59 RAW
  • Bildschirm: 3 Zoll, schwenkbarer Bildschirm, 921.000 Bildpunkte
  • Elektronischer Sucher: 2,36 Millionen Bildpunkte
  • Serienbild: 11 fps
  • Video: 4K UHD, S-Log2, S-Log3 und HLG Modi

Empfohlen für: Hochwertige Videoproduktion und Sportfotografie für anspruchsvolle Nutzer oder fortgeschrittene Kreative.
Warum: Neuer 26-MP-Sensor, 4K-Video mit 120 fps, großer Pufferspeicher und überlegener Autofokus. Eine sehr komplette Kamera sowohl für professionelles Video als auch für Actionfotografie.

Vergleichbare Modelle:

Canon EOS R7
✅ 32,5 MP Sensor
✅ 30 fps elektronischer Serienbildmodus
✅ Sehr fortschrittlicher AF, auch für Wildtiere
❌ Größer und schwerer
❌ Keine 4K 120p Aufnahme

Fujifilm X-S20
✅ IBIS, 4K 60p, zuverlässiger AF
✅ Schwenkbarer Bildschirm, 10-Bit
❌ Kein 4K 120p
❌ Etwas begrenzte Serienbildgeschwindigkeit (20 fps)

Panasonic GH6
✅ 5,7K Video, 4K 120p
✅ Sehr leistungsstarker IBIS
❌ Micro 4/3 Sensor
❌ Sehr groß und schwer für ein kompaktes System

Vier Jahre nach der a6600 bringt das neue Flaggschiff a6700 einige Verbesserungen in den Spezifikationen mit sich, aber vielleicht nicht so viele, wie man nach einer so langen Wartezeit erwarten würde. Ein wesentlicher Unterschied ist der neue 26-MP-Sensor mit höherer Auflösung. Im Videobereich ist der Sprung bedeutend: Jetzt wird 4K-Aufnahme mit bis zu 120 fps ermöglicht, ideal für hochwertige Zeitlupenaufnahmen.

Die a6700 verbessert sich auch deutlich in der Actionfotografie, dank einer viel größeren Pufferkapazität: bis zu 1.000 JPEGs oder 59 RAW-Bilder im Serienbildmodus. Außerdem wurde das Autofokussystem auf 759 Phasendetektionspunkte erweitert, im Vergleich zu 425 bei der a6600. Und trotz der internen Verbesserungen ist das Gehäuse der a6700 um 100 g leichter als das ihres Vorgängers. Vergleichen Sie unsere Sony a6600 vs a6700 Übersicht für einen vollständigen Überblick.

  • Verwandt: Zubehör für Sony a6700

Fazit und praktische Empfehlungen

Wenn Sie gerade erst mit der Fotografie beginnen oder eine einfache und preiswerte Kamera suchen, könnten die Sony a6000 oder a6100 Ihre Wahl sein, da sie ein gutes Gleichgewicht zwischen Funktionen und Benutzerfreundlichkeit bieten.

Für diejenigen, die sich hauptsächlich auf Video konzentrieren, zeichnen sich die a6700 und a6600 durch ihre fortschrittlichen 4K-Aufnahmemöglichkeiten, Log-Profile und professionelle Optionen wie Mikrofoneingang und Kopfhörerausgang aus.

Wenn Ihre Priorität Action- oder Sportfotografie ist, sind die a6500 und a6700 dank ihrer hohen Pufferkapazität und schnellen Autofokussysteme die empfohlenen Kameras.

Schließlich stellt die a6400 für diejenigen, die ein solides Gleichgewicht zwischen Preis und Leistung suchen, eine sehr attraktive Option dar, da sie fortschrittliche Funktionen mit einem erschwinglichen Preis kombiniert – ideal für fortgeschrittene Nutzer, die mehr wollen, ohne das Budget stark zu erhöhen.

Sony 16-50mm f/3.5-5.6 OSS II

Spezifikationen

  • Brennweite: 16–50 mm (entspricht 24–75 mm im Vollformat)
  • Bildwinkel: 83°–32° (bei APS-C)
  • Blende: f/3.5–5.6 (maximal) bis f/22–36 (minimal, je nach Brennweite)
  • Minimale Fokussierentfernung: 25 cm
  • Maximale Vergrößerung: 0,215x
  • Gewicht und Maße: 107 g, 64,7 x 29,9 mm (eingefahren)
  • Kompatibilität: Sony E (APS-C)
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