Vollständiges Sortiment an Makroobjektiven für Nikon (Vollformat und APS-C)

Wenn du keine Lust hast zu lesen und dir nur die Objektive anschauen willst, folge diesen Links:

  • Native Makroobjektive für Vollformat
  • Makroobjektive von Drittherstellern für Vollformat
  • Vorauswahl von Vollformat-Objektiven
  • Native Makroobjektive für APS-C
  • Makroobjektive von Drittherstellern für APS-C
  • Vorauswahl von APS-C-Objektiven

Das Nikon-System deckt die Anforderungen der Makrofotografie umfassend ab – sowohl für Kameras mit Vollformatsensor (FX) als auch für Modelle mit APS-C-Sensor (DX) – dank einer Kombination aus nativen Objektiven und Drittanbieter-Optionen.

Obwohl das Angebot an speziell für DX entwickelten Objektiven begrenzter ist, funktionieren viele für Vollformat konzipierte Objektive auch hervorragend an APS-C-Gehäusen, was das verfügbare Sortiment deutlich erweitert.

Die Vielfalt an Brennweiten, kombiniert mit Optionen mit oder ohne Bildstabilisierung sowie manuellem oder automatischem Fokus, erlaubt es, die Ausrüstung an unterschiedlichste Stilrichtungen anzupassen – von klassischer Makrofotografie von Insekten oder Blumen bis hin zu kreativen oder technischen Ansätzen wie der Extreme-Makro-Fotografie. Darüber hinaus bieten manuelle Objektive für beide Anschlüsse preisgünstige und präzise Lösungen für Fotografen mit begrenztem Budget.

Nikon Full Frame: native Makroobjektive

Vorauswahl: Welches Nikon-Makroobjektiv für Vollformat passt zu deinem Profil?

Für Einsteiger in die Makrofotografie, die Vielseitigkeit schätzen, ist das NIKKOR Z MC 50mm f/2.8 eine leichte, kompakte und preiswerte Option. Es bietet eine 1:1-Vergrößerung, ein für Z-Vollformatkameras optimiertes Design, leisen STM-Motorfokus und eine vielseitige f/2.8-Blende für Porträts oder Produktfotos. Zu beachten: Es verfügt über keine Stabilisierung, daher wird die Verwendung mit Z-Gehäusen mit IBIS (z. B. Z5, Z6 oder Zf) empfohlen.

Für fortgeschrittene Fotografen, für die Makro ein zentraler Bestandteil ihrer Arbeit ist, ist das NIKKOR Z MC 105mm f/2.8 VR S die professionelle Referenz. Es bietet 1:1-Vergrößerung, integrierte optische VR-Stabilisierung, hochwertige Vergütungen, ein wetterfestes Gehäuse und hervorragende optische Qualität. Die Brennweite ermöglicht das Arbeiten mit empfindlichen Motiven (wie Insekten) aus angenehmer Distanz. Zu beachten: Es handelt sich um ein High-End-Objektiv – entsprechend groß und teuer.

Für Profis, die extreme Makro- oder wissenschaftliche Fotografie betreiben, bietet Nikon im offiziellen Sortiment keine Objektive über 1:1 hinaus. In solchen Fällen muss man auf Marken wie Laowa oder Mitakon zurückgreifen, die Objektive mit 2:1-, 5:1- oder höheren Vergrößerungen anbieten – geeignet für spezialisierte Anwendungen. Zu beachten: Es handelt sich um manuelle Objektive ohne AF oder Stabilisierung – sie erfordern Erfahrung, gute Lichtführung und die Verwendung von Stativ oder Makroschlitten.

Für Fotografen mit begrenztem Budget ist das klassische AF-S VR Micro-Nikkor 105mm f/2.8G IF-ED mit F-Bajonett eine interessante Option. Es bietet weiterhin eine hervorragende optische Qualität, 1:1-Vergrößerung, Innenfokussierung und Bildstabilisierung. Es ist mit Z-Kameras über den FTZ-Adapter kompatibel und oft auf dem Gebrauchtmarkt zu finden. Zu beachten: Obwohl es über AF und VR verfügt, ist der Autofokus nicht so schnell oder leise wie bei den neuesten nativen Z-Modellen.

Unsere Wahl: Das NIKKOR Z MC 105mm f/2.8 VR S ist die erste Wahl, wenn es um eine hervorragende Balance zwischen optischer Qualität, Leistung und Bedienkomfort geht. Es liefert bereits bei Offenblende eine beeindruckende Schärfe, bietet eine schnelle und präzise Innenfokussierung dank STM-Motor, integrierte Bildstabilisierung (VR) und ein wetterfestes, robustes Gehäuse. Die Brennweite von 105 mm ermöglicht zudem komfortables Arbeiten mit kleinen Motiven, ohne deren Raum zu stören. Ein ausgezeichnetes Werkzeug für Makro- und Porträtfotografie.

Das Nikon-System, das derzeit aus dem Z-Mount (spiegellos) und dem F-Mount (DSLR) besteht, bietet eine solide Auswahl an Makroobjektiven für Kameras mit Vollformatsensor (FX). Im Laufe der Jahre hat Nikon Makroobjektive entwickelt, die für ihre Schärfe, Farbkontrolle und mechanische Zuverlässigkeit bekannt sind und sowohl an Hobbyisten als auch an Profis gerichtet sind. Dank des FTZ-Adapters können Nutzer von spiegellosen Kameras weiterhin einen Großteil des F-Mount-Katalogs nutzen, was die Möglichkeiten des Systems erheblich erweitert.

Nikon integriert in seine Makroobjektive Technologien wie die Vibrationsreduzierung (VR) und STM- oder Silent Wave Motor (SWM)-Fokussiermotoren, die stabilere und leisere Aufnahmen ermöglichen, auch aus der Hand. Beim Z-Mount umfassen die neuesten Entwicklungen Verbesserungen bei der Autofokus-Leistung und eine bessere Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv, was Techniken wie Fokus-Stacking oder kontinuierlichen Autofokus mit Tracking erleichtert.

Das Nikon-Ökosystem wird zudem durch externe Hersteller wie Tamron, Sigma, Laowa, Irix und Samyang bereichert, die sowohl klassische als auch extreme Makroobjektive mit verschiedenen Brennweiten und Vergrößerungsverhältnissen anbieten. Dies ermöglicht Fotografen, von konventioneller Makrofotografie bis hin zu hochspezialisierten wissenschaftlichen oder kreativen Anwendungen zu explorieren.

Vergleichstabelle aller Makroobjektive für Vollformat

BajonettMarkeModellMakroAF/ManuellBildstabilisierungFormat
ZNikon50 mm f/2.8 MC1:1STMNeinVollformat (FX)
FNikon105 mm f/2.8 VR G1:1AF-SJaVollformat (FX)
ZNikon105 mm f/2.8 VR S1:1STMJaVollformat (FX)
Z und FLaowa25 mm f/2.82,5–5×ManuellNeinVollformat (FX)
ZLaowa58 mm f/2.82:1ManuellNeinVollformat (FX)
ZLaowa60 mm f/2.82:1ManuellNeinVollformat (FX)
ZLaowa85 mm f/2.82:1ManuellNeinVollformat (FX)
ZLaowa90 mm f/2.82:1ManuellNeinVollformat (FX)
ZMitakon200 mm f/41:1ManuellNeinVollformat (FX)
FSamyang100 mm f/2.8 ED UMC1:1ManuellNeinVollformat (FX)
FSigma105 mm f/2.8 OS HSM1:1HSMJaVollformat (FX)
FSigma150 mm f/2.8 HSM1:1HSMVollformat (FX)
FTamron90 mm f/2.81:1USD ± VROptionalVollformat (FX)
ZTamron90 mm f/2.8 VXD Makro1:1Schneller AFNeinVollformat (FX)
FTokina100 mm f/2.81:1Optionale AFNeinVollformat (FX)
ZVoigtländerMakro-Apo-Objektive (≈35/65 mm äqu. FF)1:–ManuellNeinVollformat (FX)
FIrix150 mm f/2.8 Dragonfly1:1ManuellNeinVollformat (FX)

Nikkor Z MC 50 mm f/2.8

Spezifikationen

  • Brennweite: 50 mm
  • Blende: f/2,8 bis f/32
  • Minimale Fokussierentfernung: 16,5 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1x (1:1)
  • Gewicht und Abmessungen: 415 g, 75 x 83 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Bajonett (Vollformat und APS-C)

Analyse

Das Nikkor Z MC 50mm f/2.8 ist das kompakteste und erschwinglichste Makroobjektiv von Nikon im Z-System. Es ist sowohl für Nutzer von Vollformat- als auch APS-C-Kameras konzipiert und bietet eine Brennweite, die im APS-C-Format einem äquivalenten 75 mm entspricht. Damit liegt es in einem mittleren Bereich, geeignet für Produktfotografie, Blumen und Alltagsgegenstände, allerdings etwas kurz für Insekten oder andere Motive, die mehr Arbeitsabstand erfordern.

Mit einer echten 1:1-Vergrößerung ermöglicht es die Aufnahme kleiner Motive mit hohem Detailgrad. Die minimale Fokussierentfernung beträgt 16 cm, was bedeutet, dass man dem Motiv, insbesondere bei Vollformatkameras, sehr nahe kommen muss. Diese Eigenschaft kann bei der Fotografie von lebenden Motiven oder im Freien eine Einschränkung sein, ist aber im Studio oder in kontrollierten Situationen gut handhabbar.

Optisch liefert das MC 50mm sehr gute Leistung. Die Bilder sind bereits ab f/2,8 scharf, mit guter Farbwiedergabe und effektiver Aberrationskontrolle. Das Bokeh ist weich und angenehm, wenn auch aufgrund der Brennweite und Blende nicht sehr ausgeprägt. Der Autofokus ist leise und präzise, was besonders nützlich ist, wenn man Makrofotografie mit anderen Anwendungen wie Porträt- oder Allgemeinfotografie kombiniert. Es verfügt über keine optische Bildstabilisierung, daher ist bei Kameras ohne IBIS die Verwendung eines Stativs besonders bei maximaler Vergrößerung empfehlenswert.

Zur Konstruktion: Das Objektiv ist gegen Staub und Feuchtigkeit abgedichtet, mit einem kompakten und hochwertig verarbeiteten Gehäuse. Dies zusammen mit dem geringen Gewicht macht es zu einer ausgezeichneten Wahl, die man immer in der Tasche haben kann, sei es als Hauptobjektiv für gelegentliche Makroaufnahmen oder als leichtes Ergänzungsobjektiv.

Ideale Verwendung: Produktfotografie, Blumen, kleine Objekte, Studio-Makro, gemischte Nutzung (Makro + allgemein).
Eingeschränkte Verwendung: Insekten oder scheue Motive im Freien aufgrund der kurzen Arbeitsentfernung und fehlender Stabilisierung.


Nikkor 105mm f/2.8G IF-ED

Spezifikationen

  • Brennweite: 105 mm (entspricht 157 mm bei Nikon APS-C)
  • Bildwinkel: 23° 20′
  • Blende: f/2,8 bis f/32
  • Minimale Fokussierentfernung: 31 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1:1
  • Gewicht und Abmessungen: 720 g, 83 × 116 mm
  • Kompatibilität: Nikon F-Bajonett (Vollformat und APS-C, kompatibel mit DSLR- und spiegellosen Kameras über FTZ-Adapter)
  • Fokus: Autofokus
  • Bildstabilisierung: Ja (optisches VR)

Analyse

Das Nikon 105mm f/2.8G VR wird sowohl von fortgeschrittenen Hobbyisten als auch von Profis weit verbreitet genutzt. Seit seiner Einführung gilt es als Referenz aufgrund seiner Kombination aus Brennweite, optischer Qualität und Funktionalität in der Makrofotografie und Porträtfotografie.

Die Brennweite von 105 mm bietet einen idealen Arbeitsabstand für Motive, die etwas Spielraum benötigen, wie Insekten, ohne die Handhabung aus der freien Hand zu beeinträchtigen. Die Optik ist sehr gut: Sie liefert bereits bei f/2,8 eine hohe Schärfe und erreicht ihre beste Leistung zwischen f/4 und f/11. Die Korrektur von chromatischen Aberrationen und Verzerrungen ist sehr effektiv, und das bei voller Blendenöffnung erzeugte Bokeh ist weich und angenehm, was das Objektiv auch für Porträts geeignet macht.

Der Autofokus mit Silent Wave Motor (SWM) ist präzise und relativ schnell für ein Makroobjektiv, kann jedoch in sehr kurzen Distanzen beim Fokussieren langsamer werden oder zögern. Trotzdem ist er zuverlässig, besonders in Kombination mit der Möglichkeit, den Fokusbereich einzuschränken.

Ein großer Vorteil gegenüber anderen zeitgenössischen Makroobjektiven ist die optische Stabilisierung (VR), die das Arbeiten aus der Hand erleichtert, besonders im Außenbereich oder wenn Makro- und Porträtaufgaben kombiniert werden.

Die Verarbeitung ist robust und für den professionellen Einsatz ausgelegt, mit grundlegendem Wetterschutz. Obwohl es etwas schwer für seinen Typ ist, liegt es gut ausbalanciert an mittelgroßen bis großen Kameragehäusen.

Derzeit, auch wenn es teilweise vom NIKKOR Z MC 105mm f/2.8 VR S für spiegellose Kameras übertroffen wird, bleibt es eine ausgezeichnete Wahl für Nikon DSLR-Nutzer oder als preisgünstigere Alternative mit FTZ-Adapter.

Idealer Einsatz: Naturmakro, Insekten, Porträt, Studiofotografie, Nikon DSLR- oder Z-Mirrorless-Nutzer mit Adapter.
Eingeschränkter Einsatz: Makrofotografie in beengten Innenräumen, Nutzer, die nach leichterem oder vollständig nativen Z-Equipment suchen.


Nikkor Z MC 105mm f/2.8 VR S

Spezifikationen

  • Brennweite: 105 mm (entspricht 157 mm bei Nikon APS-C)
  • Bildwinkel: 23° 10′
  • Blende: f/2,8 bis f/32
  • Minimale Fokussierentfernung: 29 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1:1
  • Gewicht und Abmessungen: 630 g, 85 × 140 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Bajonett (Vollformat und APS-C)
  • Fokus: Autofokus
  • Bildstabilisierung: Ja (optisches VR)

Analyse

Das NIKKOR Z MC 105mm f/2.8 VR S ist das professionelle Makroobjektiv-Referenzmodell für das Nikon Z-System. Es gehört zur S-Serie, was ein hochwertiges optisches und mechanisches Design bedeutet, das für anspruchsvolle Nutzer, sowohl Profis als auch fortgeschrittene Hobbyisten, entwickelt wurde. Die Brennweite von 105 mm bringt es in eine sehr ausgewogene Position für die Makrofotografie: Es bietet eine sichere Arbeitsdistanz für empfindliche Motive wie Insekten, bleibt dabei aber handhabbar für Freihandaufnahmen und ist nicht zu lang für andere Anwendungen.

Optisch ist das Objektiv hervorragend. Die Schärfe ist bereits bei größter Blendenöffnung außergewöhnlich, mit starkem Kontrast und sehr natürlicher Farbwiedergabe. Die Kontrolle von chromatischen Aberrationen ist exzellent, selbst unter schwierigen Bedingungen, und das erzeugte Bokeh ist weich und sauber, ideal auch für Porträts oder kreative Fotografie mit ausgeprägtem Hintergrundunschärfeeffekt.

Der Autofokus ist sehr präzise, leise und zuverlässig, selbst bei extremen Makroaufnahmen. Die minimale Fokussierentfernung von 29 cm ist komfortabel, und die 1:1-Vergrößerung wird ohne weiteres Zubehör erreicht. Außerdem verfügt es über eine optische VR-Bildstabilisierung, die perfekt mit dem IBIS der Nikon Z-Gehäuse zusammenarbeitet und so das Arbeiten aus der Hand erleichtert sowie den Einsatz über ein Stativ hinaus erweitert.

Die Verarbeitung ist robust, staub- und feuchtigkeitsgeschützt und mit Details wie einem anpassbaren Einstellring, OLED-Display und ergonomischem Design sehr sorgfältig ausgeführt.

Ideal für: Natur, Insekten, professionelle Fotografie, Porträts mit Nahfokus, Freihandaufnahmen ohne Stativ.
Eingeschränkte Nutzung: Anwender, die ein sehr leichtes oder kostengünstiges Objektiv suchen oder kürzere Brennweiten für beengte Räume bevorzugen.

Drittanbieter-Marken: Vollformat-Objektive

Das Nikon-Ökosystem, sowohl mit dem F-Bajonett als auch dem neueren Z-Bajonett für Vollformatkameras, erhält große Unterstützung von unabhängigen Herstellern. Marken wie Sigma, Tamron, Laowa, Samyang, Irix, Meike und 7Artisans bieten eine breite Palette von Objektiven, die von vielseitigen Optionen für den allgemeinen Gebrauch bis hin zu hoch spezialisierten Werkzeugen für Makrofotografie und andere Disziplinen reichen.

Gehen wir der Brennweite nach voran und heben wir die Ansätze und Anwendungsfälle hervor:

Kurze-mittlere Brennweite (90-105 mm): der Favorit für klassische Makrofotografie

Dies ist der ausgewogenste und gefragteste Brennweitenbereich für die Makrofotografie, da er einen komfortablen Arbeitsabstand und gute Vielseitigkeit außerhalb des Makrobereichs bietet.

Tamron SP 90mm f/2.8 Di Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 90 mm (entspricht 135 mm im APS-C-Format)
  • Bildwinkel: ca. 27° (Vollformat)
  • Blende: f/2.8 bis f/32
  • Naheinstellgrenze: 30 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1x (1:1)
  • Gewicht und Abmessungen: ca. 610 g, 79 x 117,1 mm
  • Kompatibilität: Nikon F-Bajonett (Vollformat und APS-C), auch für Nikon Z über FTZ-Adapter erhältlich

Analyse

Dies ist einer der vielseitigen Klassiker in der Makrofotografie. Tamron hat sein 90-mm-Objektiv im Laufe der Jahre mehrfach überarbeitet, und diese neueste Version mit Bildstabilisierung (VC) und Ultraschallmotor (USD) ist vermutlich die ausgewogenste.

Das Objektiv bietet bereits bei f/2.8 eine sehr gute Schärfe, einen recht schnellen Autofokus (wenn auch nicht so schnell wie bei Action-Objektiven) und eine effektive Stabilisierung – auch bei kurzen Distanzen, was für Freihandaufnahmen entscheidend ist. Die Brennweite, nahe am Ideal von 100 mm, ist ideal für Naturaufnahmen, Insekten oder Blumen, ohne zu nah heranzumüssen.

Das Bokeh ist weich, was es auch als kurzes Tele für Porträts brauchbar macht. Die optische Qualität ist gut, mit gutem Kontrast und kontrollierten Aberrationen in den meisten Situationen. Es erreicht nicht die chirurgische Präzision von manuellen Laowa- oder APO-Objektiven, liefert aber solide Ergebnisse.

Einschränkungen? Trotz Stabilisierung ist es nicht so schnell wie ein High-End-Porträtobjektiv, und bei extremen Vergrößerungen (über 1:1 hinaus) stößt es – wie alle Autofokus-Makros – an seine Grenzen.

Ideal geeignet für: Natur-Makro, gelegentliche Porträts, gemischte Outdoor-Fotografie.
Weniger geeignet für: Supermakro, präzises Fokus-Stacking, extreme technische Studioarbeit.


Samyang 100mm f/2.8 ED UMC Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 100 mm (entspricht 150 mm im APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 24,8° (Vollformat)
  • Blende: f/2.8 bis f/32
  • Naheinstellgrenze: 30,7 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1:1
  • Gewicht und Abmessungen: 730 g, 72,5 × 123,1 mm
  • Kompatibilität: Nikon F-Bajonett (Vollformat und APS-C)
  • Fokus: Manuell
  • Stabilisierung: Nein

Analyse

Mit diesem Objektiv bietet Samyang eine erschwingliche, manuelle Alternative für Makro-Enthusiasten, die Wert auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis legen. Im Gegensatz zu spezialisierten Optionen wie dem Laowa 100mm 2x ist dieses Objektiv auf eine 1:1-Vergrößerung beschränkt, bietet dabei jedoch eine ordentliche optische Qualität, gute Schärfe im Zentrum und ein angenehmes Bokeh.

Die Verarbeitung ist solide, jedoch ohne Abdichtung oder Bildstabilisierung. Durch das vollständig manuelle Design eignet es sich besser für kontrollierte Aufnahmesituationen oder das Studio. Im Freien kann es gute Ergebnisse bei statischen Insekten oder leicht zugänglichen Motiven liefern, erfordert jedoch eine saubere Technik und idealerweise ein Stativ oder einen Makroblitz.

Chromatische Aberrationen werden nicht so effektiv korrigiert wie bei einem APO-Objektiv wie dem Laowa, und die Ränder können bei f/2.8 etwas weich wirken. Dennoch ist es für seinen Preis eine sehr konkurrenzfähige Option für alle, die ernsthaft in die Makrofotografie einsteigen möchten, ohne viel Geld auszugeben.

Ideale Nutzung: kleine Objekte, ruhige Aufnahmen, Briefmarken, Texturen, statische Insekten.
Eingeschränkte Nutzung: schnelle Arbeit, fortgeschrittenes Stacking, bewegte oder dunkle Umgebungen ohne Hilfsmittel.


Tokina ATX-i 100 mm f/2.8 FF Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 100 mm (entspricht 150 mm auf Nikon APS-C)
  • Bildwinkel: 24°
  • Blende: f/2.8 bis f/32
  • Naheinstellgrenze: 30 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1x (1:1)
  • Gewicht und Abmessungen: ca. 515 g, 73 × 95 mm
  • Kompatibilität: Nikon F-Bajonett (Vollformat und APS-C; verwendbar mit Nikon Z via FTZ-Adapter)
  • Fokus: Autofokus (integrierter Motor; nicht kompatibel mit Kameras ohne AF-Motor, manuelles Fokussieren erforderlich bei D3xxx/D5xxx-Modellen)
  • Stabilisierung: Nein

Analyse

Das Tokina ATX‑i 100 mm f/2.8 FF Macro ist eine hervorragende Einstiegsoption in die fortgeschrittene Makrofotografie für Fotografen, die Qualität suchen, ohne in High-End-Objektive zu investieren. Der Abbildungsmaßstab von 1:1 und der Arbeitsabstand von 30 cm machen es ideal für Insekten, Blumen und kleine Objekte.

Das Objektiv verfügt über eine optische Konstruktion aus neun Elementen in acht Gruppen, darunter spezielle Gläser, die eine gute Bildqualität von der Mitte bis zum Rand liefern – selbst bei f/2.8. Es überzeugt außerdem durch gute Ergonomie und sanftes Fokussieren, mit einem praktischen Schalter für den schnellen Wechsel zwischen AF und MF.

Auch ohne optische Stabilisierung lässt es sich dank seines moderaten Gewichts komfortabel einsetzen.

Der Autofokus ist leise und funktional bei Kameras mit integriertem Motor, jedoch nicht so schnell wie bei hochwertigen Porträtobjektiven.

Ideal für: Natur-Makro, Detailaufnahmen und Focus Stacking im Feld und Studio; gelegentliche Porträts; sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Eingeschränkt nutzbar für: schnelle Action oder Sport, Kameras ohne AF-Motor, schlechtes Wetter (nicht abgedichtet), Nutzer mit Bedarf an Bildstabilisierung.


Sigma 105 mm f/2.8 EX DG OS HSM Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 105 mm (entspricht 157,5 mm bei Nikon APS-C)
  • Bildwinkel: 23,3° (Vollformat)
  • Blende: f/2.8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 31,2 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1x (1:1)
  • Gewicht und Abmessungen: 725 g, 78,3 × 126,4 mm
  • Kompatibilität: Nikon F (Vollformat und APS-C); funktioniert an Nikon Z mit FTZ-Adapter
  • Fokussierung: Autofokus (HSM-Motor)
  • Bildstabilisierung: Ja (optischer OS)

Analyse

Das Sigma 105mm f/2.8 EX DG OS HSM Macro ist ein Objektiv der oberen Mittelklasse, das für scharfe und detailreiche Bilder im Studio sowie im Freien entwickelt wurde. Die Brennweite von 105 mm bietet einen großzügigen Arbeitsabstand – ideal, um Insekten oder andere empfindliche Motive zu fotografieren, ohne ihnen zu nahe zu kommen. So wird das Risiko verringert, sie zu erschrecken oder Schatten zu werfen.

Mit einer echten Vergrößerung von 1:1 ist die Schärfe ab Blende f/4 über das gesamte Bildfeld hervorragend, und auch bei Offenblende liefert das Objektiv gute Leistungen. Chromatische Aberrationen sind gut kontrolliert und der Kontrast ist hoch – beides entscheidend in der Makrofotografie, um Texturen und Farben präzise wiederzugeben.

Ein herausragender Vorteil ist die integrierte optische Bildstabilisierung (OS), die bei Makroobjektiven selten ist. Sie kompensiert effektiv Kamerabewegungen beim Freihandaufnehmen – besonders hilfreich im Freien oder ohne Stativ. Sie erhöht auch die Vielseitigkeit des Objektivs in anderen Genres wie der Porträtfotografie.

Der HSM-Fokussiermotor ist leise und ziemlich schnell, auch wenn – wie bei den meisten Makros – manuelles Fokussieren in Situationen mit höchsten Anforderungen an die Präzision vorzuziehen ist. Ein Fokusbegrenzer ist integriert, um den Autofokus zu beschleunigen.

In Bezug auf die Verarbeitung bietet das Objektiv ein robustes Gehäuse mit hochwertiger Oberfläche, allerdings ohne Wetterschutz. Größe und Gewicht (725 g) sind im Vergleich zu kompakteren Makros eher hoch, was die Portabilität auf Reisen oder bei längerer Freihandnutzung einschränken kann.

Ideal für: Insekten, Blumen, Makro im Freien, Porträts mit weichem Bokeh, Produktfotografie im Studio.
Eingeschränkt geeignet für: Fotografie bei schlechtem Wetter, lange Sessions ohne Stativ wegen des Gewichts.


Irix 150mm f/2.8 Macro 1:1 Dragonfly

Spezifikationen

  • Brennweite: 150 mm (entspricht 225 mm im APS-C-Format von Nikon)
  • Bildwinkel: 16° (im Vollformat)
  • Blende: f/2.8 bis f/32
  • Mindestfokussierabstand: 34 cm
  • Maximaler Abbildungsmaßstab: 1x (1:1)
  • Gewicht und Abmessungen: 840 g, 87 × 135 mm
  • Kompatibilität: Nikon F-Bajonett (Vollformat und APS-C); kompatibel mit Z-Kameras über FTZ-Adapter
  • Fokussierung: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Das Irix 150mm f/2.8 ist eine ungewöhnliche, aber sehr geschätzte Option für alle, die Makroaufnahmen aus größerer Entfernung machen – insbesondere bei Insekten und empfindlichen Tieren. Obwohl ein Adapter für die Nutzung an Sony-Kameras erforderlich ist (z. B. Sigma MC-11 oder Metabones), funktioniert es dank seines komplett manuellen Designs vollumfänglich.

Die Optik bietet ab Blende f/4 eine sehr gute Schärfe, ein angenehmes Bokeh und hohen Kontrast – auch bei weit geöffneter Blende. Die lange Brennweite sorgt für einen hervorragenden Arbeitsabstand und eignet sich ideal für Makroaufnahmen im Freien mit scheuen Motiven. Der manuelle Fokus ist weich, präzise und sehr gut für Detailarbeit oder Focus Stacking geeignet.

Das Gehäuse ist robust, wetterfest und ergonomisch, mit integriertem Stativanschluss. Es besitzt keine Bildstabilisierung, weshalb eine gute Technik bei Freihandaufnahmen notwendig ist. Dank des ausgewogenen Designs ist es jedoch auch ohne Stativ gut handhabbar – mit etwas Übung oder ruhiger Hand.

Ideal für: Insekten aus der Distanz, Schmetterlinge, Libellen, Naturaufnahmen ohne Störung des Motivs.
Eingeschränkt geeignet für: spontane oder schnelle Fotografie, sowie Aufnahmen ohne Stativ – insbesondere bei Sony APS-C-Kameras ohne Stabilisierung.

Weitere Brennweiten und kreative Ansätze: Extreme Makro (über 1:1 hinaus)

Objektive, die für extrem detailreiche Makrofotografie entwickelt wurden, mit Vergrößerungen über 1:1 – ganz ohne Zubehör.

Laowa 25mm f/2.8 2.5–5× Ultra Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 25 mm (entspricht 37,5 mm im Nikon-APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 10,3°
  • Blende: f/2.8 bis f/16
  • Mindestfokussierabstand: 17,3 cm (bei 2,5x)
  • Maximale Vergrößerung: 5:1
  • Gewicht und Abmessungen: 400 g, 65 × 82 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z- und F-Bajonett (Vollformat und APS-C)
  • Fokus: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Dieses Objektiv ist ein spezialisiertes Werkzeug, das ausschließlich für die Supermakrofotografie entwickelt wurde. Es ist kein Allround-Makro: Der Vergrößerungsbereich reicht von 2,5x bis 5x, wodurch es weder auf unendlich fokussieren kann noch für geringere Vergrößerungen geeignet ist. Es richtet sich an fortgeschrittene oder technische Anwender, die kleinste Strukturen erkunden möchten – etwa kleine Insekten, Texturen, elektronische Bauteile, Mineralien usw.

Im Gegensatz zu konventionellen Makroobjektiven muss man mit dem Laowa 25mm sehr nah an das Motiv heran, was den Einsatz bei beweglichen Motiven einschränkt. Bei diesen Vergrößerungen ist die Schärfentiefe extrem gering und das Licht knapp, weshalb ein Stativ, ein Fokussierschlitten und kontrolliertes Kunstlicht nahezu unverzichtbar sind.

Optisch bietet das Objektiv ab mittleren Blenden eine exzellente Schärfe im Zentrum, auch wenn bei Offenblende eine gewisse Vignettierung oder Randunschärfe auftreten kann. Die Verzeichnung ist minimal und der Kontrast hoch – bemerkenswert für eine derart extreme Optik.

Es ist kein Objektiv für jedermann, aber im Supermakro-Bereich ist es eine Referenz dank seines Preis-Leistungs-Verhältnisses, der Leistung und der Portabilität. Leicht, robust und ohne elektronische Komponenten, die die Nutzung an spiegellosen Kameras erschweren könnten.

Ideal für: technische Supermakroaufnahmen, kleine Insekten, Mineralien, Bauteile, fortgeschrittenes Stacking.
Eingeschränkt geeignet für: allgemeine Makrofotografie, Porträts, lebende Motive ohne Vorbereitung oder Außeneinsätze ohne Hilfsmittel.


Laowa 58mm f/2.8 2× Ultra Macro APO

Spezifikationen

  • Brennweite: 58 mm (entspricht 87 mm im Nikon-APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 40,9°
  • Blende: f/2.8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 18,5 cm
  • Maximale Vergrößerung: 2:1
  • Gewicht und Abmessungen: 335 g, 74 × 90,5 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Bajonett (Vollformat und APS-C)
  • Fokus: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Dieses Objektiv zeichnet sich durch seine ausgezeichnete optische Leistung und apochromatisches (APO) Design aus, das chromatische Aberrationen bei Fokus und Unschärfe minimiert. Es bietet eine 2:1-Vergrößerung ohne zusätzliches Zubehör und ist somit eine leistungsstarke Wahl für fortgeschrittenes Makro, besonders bei APS-C, wo der Bildwinkel enger und nützlich für kleine Motive ist.

Leicht und kompakt ist es sehr handlich im Einsatz, und die Blende von f/2.8 macht es auch für Nahporträts oder Detailfotografie mit unscharfem Hintergrund geeignet. Der Fokusring ist weich und präzise, ideal für feine manuelle Arbeiten.

Ideal für: extreme Details, Produktfotografie, Texturen, Blumen, gemischtes Makro.
Weniger geeignet für: schnelle Fotografie oder Motive, die AF benötigen.


Laowa 60mm f/2.8 2× Ultra Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 60 mm (entspricht 90 mm im Nikon-APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 25,3°
  • Blende: f/2.8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 18,5 cm
  • Maximale Vergrößerung: 2:1
  • Gewicht und Abmessungen: 503 g, 70 × 95 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Bajonett (Vollformat und APS-C)
  • Fokus: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Das Laowa 60mm f/2.8 2× Ultra Macro war eines der ersten Objektive, das eine 2:1-Vergrößerung mit Vollformatabdeckung ohne Zusatzrohre oder zusätzliche Linsen bot, was es schnell zu einer attraktiven Wahl für anspruchsvolle Makrofotografen machte. An APS-C-Kameras wie der Sony α6000 macht seine effektive Brennweite es ideal zum Fotografieren von Insekten, kleinen Objekten oder Texturen mit guter Hintergrundtrennung.

Seine optische Leistung ist ab f/4 sehr solide, mit gutem Kontrast und Schärfe in der Bildmitte, obwohl an den Rändern bei Offenblende eine leichte Abschwächung auftreten kann. Es verfügt nicht über internen Fokus, daher verlängert sich das Objektivgehäuse beim Fokussieren sichtbar, was in engen Räumen oder bei empfindlichen Motiven störend sein kann.

Obwohl schwerer als andere aktuelle Laowa-Objektive, machen seine Vielseitigkeit und Wiedergabefähigkeit es zu einem sehr nützlichen Werkzeug für diejenigen, die reale Makrofähigkeiten über Automatik oder ultrakompaktes Design stellen.

Ideal für: fortgeschrittene Makrofotografie, Insekten, Produkt, Texturen.
Weniger geeignet für: enge Räume, Motive, die durch die Bewegung des Objektivgehäuses erschrecken.


Laowa 65mm f/2.8 2× Ultra Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 65 mm (entspricht 97,5 mm im Nikon-APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 37,2°
  • Blende: f/2.8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 20 cm
  • Maximale Vergrößerung: 2:1
  • Gewicht und Abmessungen: 480 g, 73 × 90 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Bajonett (Vollformat und APS-C)
  • Fokus: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Das Laowa 65mm f/2.8 2× Ultra Macro ist ein Spezialobjektiv für extreme Makrofotografie und zeichnet sich durch seine Fähigkeit aus, bis zum Zweifachen der tatsächlichen Motivgröße zu vergrößern (2:1) – deutlich über dem üblichen 1:1-Standard. Damit eignet es sich ideal für Fotografen, die feine Details bei kleinen Insekten, Texturen oder mikroskopischen Strukturen ohne zusätzliche Zubehörteile erfassen möchten.

Mit einer Brennweite von 65 mm bietet es eine angenehm nutzbare Arbeitsdistanz, um sich kleinen Motiven zu nähern, ohne sie zu stören. Die minimale Fokusdistanz von nur 13,5 cm und die hohe Vergrößerung erfordern eine präzise Kontrolle von Schärfe und Beleuchtung, um Schatten oder Verwacklungen zu vermeiden.

Optisch bietet das Objektiv eine gute Schärfe und hohen Kontrast ab mittleren Blendenwerten. Es verfügt weder über eine optische Stabilisierung noch Autofokus, weshalb der Einsatz ausschließlich manuell erfolgt – dies ermöglicht präzise Kontrolle, erfordert aber Erfahrung und Geduld.

Die Bauweise ist robust und leicht, jedoch nicht gegen Staub oder Feuchtigkeit abgedichtet. Dank des kompakten Designs eignet sich das Objektiv für Fotografen, die ein spezialisiertes Ultra-Makro-Werkzeug ohne sperriges Zubehör suchen.

Ideal geeignet für: Extreme Makrofotografie (mikroskopische Details), Insekten, Texturen, kleine Objekte im Studio oder im Feld.
Eingeschränkt geeignet für: Allgemeine Fotografie oder Porträts, Situationen mit Autofokus- oder Stabilisierungsbedarf, sehr bewegliche Motive oder schnelle Arbeit.


Laowa 85mm f/5.6 2× Ultra Macro APO

Spezifikationen

  • Brennweite: 85 mm (entspricht 127,5 mm im Nikon APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 28,55°
  • Blende: f/5.6 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 16,3 cm
  • Maximale Vergrößerung: 2:1
  • Gewicht und Abmessungen: 259 g, 53 × 81 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Anschluss (Vollformat und APS-C)
  • Fokussierung: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Dieses 85mm ist derzeit das kleinste und leichteste 2:1-Makroobjektiv für Sony-Vollformatanschluss. Es wurde speziell für den Feldeinsatz und für Reisen entwickelt, bei denen das Gewicht ebenso wichtig ist wie die Leistung. Trotz seiner relativ kleinen Blende von f/5.6 liefert es bereits bei Offenblende eine hervorragende optische Leistung mit exzellenter chromatischer Korrektur dank des APO-Designs (apochromatisch).

Der minimale Fokussierabstand erlaubt extreme Nahaufnahmen, und die Brennweite bietet einen ausgewogenen Kompromiss zwischen Arbeitsabstand und Hintergrundkompression, was das Fotografieren von Insekten erleichtert, ohne zu nah heranzumüssen. Das Gehäuse besteht aus Metall und vermittelt ein hochwertiges Gefühl mit präziser Mechanik.

Ideal für alle, die eine fortschrittliche Makrolösung suchen, ohne viel Volumen mitzuschleppen oder auf Bildqualität zu verzichten.

Ideale Verwendung: Makrofotografie im Feld, leichte Ausrüstung, Natur auf Reisen.
Eingeschränkte Verwendung: Schwaches Licht, extremes Bokeh oder kreative Porträts.


Laowa 90mm f/2.8 2× Ultra Macro APO

Spezifikationen

  • Brennweite: 90 mm (entspricht 135 mm im Nikon APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 27°
  • Blende: f/2.8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 20,5 cm
  • Maximale Vergrößerung: 2:1
  • Gewicht und Abmessungen: 619 g, 74 × 120 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Anschluss (Vollformat und APS-C)
  • Fokussierung: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Das 90mm f/2.8 2× APO gehört zu den ausgewogensten Objektiven in Laowas Extrem-Makro-Serie. Es bietet einen komfortablen Arbeitsabstand für die Fotografie von Insekten und natürlichen Details, bei gleichzeitig robuster Bauweise und hochwertigem optischem Design.

Der Abbildungsmaßstab von 2:1 positioniert es über vielen klassischen Makroobjektiven, während die f/2.8-Blende es auch für kreative Porträts oder Szenen mit gezielter Tiefenschärfesteuerung nutzbar macht. Die chromatische Korrektur ist selbst in unscharfen Bereichen exzellent, und die zentrale Schärfe ist bereits bei Offenblende hervorragend.

Eine sehr solide Wahl für alle, die anspruchsvolle Makrofotografie mit mehr kreativen Möglichkeiten und einer professionellen Handhabung suchen.

Ideale Verwendung: technische und kreative Makros, Insekten, detailreiche Porträts.
Eingeschränkte Verwendung: schnelle Fotografie ohne Stativ, kontinuierlicher Fokus auf bewegte Motive.


Laowa 100mm f/2.8 2× Ultra Macro APO

Spezifikationen

  • Brennweite: 100 mm (entspricht 150 mm im Nikon APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 24,4°
  • Blende: f/2.8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 24,7 cm
  • Maximale Vergrößerung: 2:1
  • Gewicht und Abmessungen: 638 g, 72 × 125 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Anschluss (Vollformat und APS-C)
  • Fokussierung: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Diese Version des Laowa 100mm f/2.8 ist die direkte Weiterentwicklung des klassischen 1:1-Modells und eine der vielseitigsten Makro-Optiken im Sortiment der Marke. Sie bietet eine 2:1-Abbildung ohne zusätzliches Zubehör, was ein außergewöhnliches Detailniveau bei sehr kleinen Motiven oder feinen Strukturen ermöglicht.

Das APO-Design (apochromatisch) minimiert chromatische Aberrationen selbst unter schwierigen Bedingungen oder mit unscharfen Hintergründen. Die Brennweite von 100 mm sorgt für einen angenehmen Arbeitsabstand, ideal für Insekten, Natur und Produktfotografie. Die f/2.8-Blende erlaubt zudem kreative Porträts, sofern sorgfältig fokussiert wird.

Die optische Qualität ist bereits ab mittleren Blendenöffnungen über das gesamte Bildfeld sehr hoch. Trotz des moderaten Gewichts ist das Objektiv solide, aus Metall gefertigt und hochwertig verarbeitet. Der manuelle Fokus kann für einige eine Hürde darstellen, aber der Fokusring ist weich und präzise – ideal für kontrollierte Umgebungen oder die Arbeit mit Stativ.

Ideale Verwendung: fortgeschrittene Makrofotografie, Fokus-Stacking, Naturaufnahmen, Produkt, detailreiche Porträts.
Eingeschränkte Verwendung: spontane oder schnelle Aufnahmen ohne Stativ, dynamisches Fokussieren bei bewegten Motiven.

Weitere Brennweiten und kreative Ansätze: Makro mit kreativer Perspektive

Objektive mit einem besonderen Blickwinkel: Weitwinkel, Periskop oder mit Verschiebung der Bildebene.

Laowa 15mm f/4 Wide Angle Macro 1:1

Spezifikationen

  • Brennweite: 15 mm (entspricht 22,5 mm im Nikon APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 110°
  • Blende: f/4 bis f/32
  • Mindestfokussierabstand: 12,2 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1:1
  • Gewicht und Abmessungen: 410 g, 84 × 64 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z-Anschluss (Vollformat und APS-C)
  • Fokussierung: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Dies ist eines der ungewöhnlichsten Makroobjektive auf dem Markt: eine Ultraweitwinkel-Optik mit 1:1-Vergrößerung. Sie ermöglicht es, sowohl das Makromotiv als auch dessen Umgebung in die Komposition einzubeziehen – etwas, das in dieser Art der Fotografie sehr selten ist. Ideal für Insekten in ihrem Lebensraum, kreative Szenen oder kontrollierte Umgebungen, in denen Kontext ebenso wichtig ist wie Detail.

Aufgrund der extremen Brennweite weist das Objektiv eine gewisse natürliche geometrische Verzeichnung auf, die jedoch gut kontrolliert ist. Es ist nicht einfach zu bedienen: Scharfstellung und Bildaufbau müssen sehr präzise erfolgen, insbesondere wegen der kurzen Arbeitsdistanz (die Frontlinse ist nur wenige Millimeter vom Motiv entfernt). Der Fokusring ist weich und präzise, erfordert aber Erfahrung.

Ideale Nutzung: Umwelt-Makro, kreative Fotografie, Natur mit Kontext, extreme Landschaften.
Eingeschränkte Nutzung: Sehr bewegliche Insekten, technische oder klassische Studioarbeit.


Laowa 24mm T14 Probe

Spezifikationen

  • Brennweite: 24 mm (entspricht 36 mm im Nikon APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 85°
  • Blende: f/14 bis f/40
  • Mindestfokussierabstand: 2 cm
  • Maximale Vergrößerung: 2:1
  • Gewicht und Abmessungen: 474 g, 38 × 408 mm
  • Kompatibilität: Sony E-Bajonett (Vollformat und APS-C)
  • Fokussierung: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein
  • Extras: Integriertes LED-Frontlicht

Analyse

Dieses Objektiv hat die extreme Makrofotografie neu definiert. Sein sondartiges Design ermöglicht Aufnahmen an unzugänglichen Orten: im Inneren von Objekten, Lebensmitteln, Pflanzen, Insektennestern usw. Die Optik bietet eine 2:1-Vergrößerung und eine große Tiefenschärfe für die Brennweite, auch wenn die minimale Blende von f/14 den Einsatz ohne künstliche Beleuchtung einschränkt.

An der Spitze befindet sich eine integrierte LED-Leuchte, die bei beengten Platzverhältnissen für Licht sorgt. Es erfordert eine gute Technik, externe Unterstützung und wird oft mit Slider oder Stativ verwendet. Es ist weder vielseitig noch leicht, aber unverzichtbar, wenn genau dieser Blickwinkel gebraucht wird.

Ideale Nutzung: Kreative Fotografie, naturkundliche Dokumentation, Video, Produkt- und Food-Fotografie.
Eingeschränkte Nutzung: Spontane Makroaufnahmen, Freihandfotografie oder ungeplantes Arbeiten.

Nikon APS-C: native Makroobjektive

Vorauswahl: Welches Nikon APS-C Makroobjektiv passt zu deinem Profil?

Für Einsteiger in die Makrofotografie, die Vielseitigkeit schätzen, ist das Nikon AF-S DX Micro 40mm f/2.8G eine der zugänglichsten Optionen im F-Bajonett-System. Kompakt, leicht und mit 1:1-Abbildung ist es ideal für alltägliche Details, statische Objekte oder Produktfotografie bei guter Beleuchtung. Die Brennweite entspricht etwa 60mm im Vollformat und eignet sich daher auch für allgemeine Fotografie oder Umgebungs­porträts. Zu beachten: Die Arbeitsdistanz ist sehr kurz (nur 16 cm), was das Fokussieren von Insekten oder bewegungssensiblen Motiven erschweren kann. Es besitzt keine optische Stabilisierung und keine Abdichtung.

Für fortgeschrittene Fotografen, für die Makro ein wesentlicher Bestandteil ihrer Arbeit ist, bietet das Nikon AF-S DX Micro 85mm f/3.5G VR ein ausgefeilteres Erlebnis. Ebenfalls mit 1:1-Abbildung ermöglicht die Brennweite von umgerechnet 127 mm einen größeren Abstand zum Motiv – ideal für anspruchsvollere Szenen oder Naturfotografie. Die integrierte optische Stabilisierung (VR) sorgt für mehr Stabilität bei Freihandaufnahmen und bessere Kontrolle bei wenig Licht. Zu beachten: Die Blende von f/3.5 ist bei schwachem Licht etwas begrenzend, wird aber durch bessere Arbeitsdistanz und Bildqualität ausgeglichen.

Für Profis, die extreme Makrofotografie oder wissenschaftliche Aufnahmen suchen, bietet Nikon keine nativen APS-C-Objektive mit Vergrößerungen über 1:1 an. Nutzer dieses Formats können jedoch auf Drittanbieter-Objektive mit höherem Abbildungsmaßstab zurückgreifen, wie das Laowa 65mm f/2.8 2x Ultra Macro APO, das Vergrößerungen bis zu 2:1 ohne Zusatzgeräte ermöglicht.

Für Fotografen mit begrenztem Budget bleibt das Nikon AF-S DX Micro 40mm f/2.8G die empfehlenswerteste Option. Der günstige Preis, die einfache Handhabung und die kompakte Bauweise machen es ideal, um die Makrofotografie mit zufriedenstellenden Ergebnissen zu entdecken. Zu beachten: Dieses Objektiv ist nicht für den professionellen Einsatz oder schwierige Motive gedacht.

Unsere Wahl: Das Nikon AF-S DX Micro 85mm f/3.5G VR ist die erste Wahl für Makrofotografie mit Nikon APS-C-Kameras. Es bietet eine echte 1:1-Vergrößerung, eine effektive VR-Stabilisierung für Aufnahmen aus der Hand und eine effektive Brennweite von 127 mm – ideal, um kleine Motive zu fotografieren, ohne sie zu stören. Kompakt, leicht und speziell für das DX-Format entwickelt, ist es ein vielseitiges Werkzeug für Produkt- und Naturfotografie.

Das Nikon APS-C (DX) System bietet eine begrenzte, aber funktionale Auswahl an nativen Makroobjektiven, vielseitige Alternativen, die Portabilität, gute optische Qualität und einfache Bedienung verbinden und sich an Hobbyisten sowie Profis richten, die eine leichte Lösung für die tägliche Makrofotografie suchen. Die meisten dieser Objektive verfügen nicht über eine optische Stabilisierung, doch ihre anderen Vorzüge gleichen diese Einschränkung in vielen praktischen Situationen aus.

Darüber hinaus ermöglicht die Kompatibilität mit dem FTZ-Adapter die Nutzung von Vollformat-Objektiven an APS-C-Kameras, sodass Nutzer ihr Makro-Repertoire innerhalb des Nikon-Ökosystems erweitern können.

Vergleichstabelle aller Makroobjektive für APS-C

BajonettMarkeModellMakroAF/ManuellStabilisierungFormat
FNikon40 mm f/2.8G DX Micro1:1AF-SNeinAPS-C (DX)
FNikon85 mm f/3.5G VR DX Micro1:1AF-SJaAPS-C (DX)
ZViltrox85 mm f/2.8 Macro AF1:1AFNeinAPS-C (DX)
Z7Artisans60 mm f/2.8 Macro1:1ManuellNeinAPS-C (DX)
ZLaowa65 mm f/2.8 Ultra Macro APO2:1ManuellNeinAPS-C (DX)
ZTTArtisan40 mm f/2.8 Macro1:1ManuellNeinAPS-C (DX)
ZMeike85 mm f/2.8 Macro1:1ManuellNeinAPS-C (DX)

Nikkor AF-S DX Micro 40 mm f/2.8G

Spezifikationen

  • Brennweite: 40 mm (entspricht 60 mm im APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 38°50′
  • Blende: f/2,8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 16,3 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1x (1:1)
  • Gewicht und Abmessungen: 235 g, 68,5 × 64,5 mm
  • Kompatibilität: Nikon F-Mount (DX-Format)

Analyse

Das Micro-Nikkor 40 mm f/2.8G ist Nikons günstigste und leichteste Option für Makrofotografie im DX-Format. Seine äquivalente Brennweite von 60 mm liegt im kurzen Bereich für Makro, geeignet für Stillleben, Blumen oder kleine Objekte, aber weniger geeignet für Insekten oder andere Motive, die mehr Arbeitsabstand benötigen.

Der minimale Fokusabstand von 16,3 cm ermöglicht eine Vergrößerung von 1:1, doch bei dieser Entfernung befindet sich das Objektiv sehr nah am Motiv, was die Beleuchtung erschwert und die Nutzung mit lebenden Tieren einschränkt. Dennoch überzeugt es bei kontrollierten Anwendungen wie Dokumentenreproduktion, Produktfotografie oder Detailaufnahmen im Studio.

Die optische Qualität ist für den Preis bemerkenswert: sehr gute Schärfe in der Bildmitte ab f/2.8 und ausgewogene Gesamtleistung. Das Bokeh ist in Ordnung, aber nicht besonders ausgeprägt. Der SWM-Fokussiermotor ist leise und ausreichend präzise, aber nicht sehr schnell.

Das Fehlen einer Stabilisierung schränkt den Einsatz bei wenig Licht aus der Hand ein, aber die Helligkeit hilft dabei, das zu kompensieren. In der Verarbeitung ist es ein kompaktes und leichtes Objektiv mit Polycarbonat-Gehäuse, das gut verarbeitet ist. Obwohl es nicht abgedichtet ist, eignet es sich für den täglichen Gebrauch.

Aufgrund seiner Größe, seines Gewichts und Preises ist es ein ausgezeichnetes Objektiv für den Einstieg in die Makrofotografie mit DX-Kameras oder als sekundäres Werkzeug für Detail- und Nahaufnahmen.

Ideale Verwendung: Basis-Makro, Produkt, Alltagsdetails, Dokumentenreproduktion, allgemeine Fotografie in APS-C.
Eingeschränkte Verwendung: Insekten oder Motive, die Abstand benötigen, Situationen mit wenig Licht ohne Stativ, intensiver professioneller Einsatz.


Nikkor AF-S DX Micro 85 mm f/3.5G ED VR

Spezifikationen

  • Brennweite: 85 mm (entspricht 127 mm im APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 18°50′
  • Blende: f/3.5 bis f/32
  • Mindestfokussierabstand: 28,6 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1x (1:1)
  • Gewicht und Abmessungen: 355 g, 73 × 98,5 mm
  • Kompatibilität: Nikon F-Bajonett (DX-Format)

Analyse

Dieses Objektiv wurde speziell für das DX-System entwickelt. Seine Brennweite von 127 mm (äquivalent) bietet einen geeigneten Arbeitsabstand für empfindliche Motive wie Insekten oder Blumen – komfortabler als das klassische 40 mm DX.

Obwohl die maximale Blendenöffnung von f/3.5 etwas bescheidener ist als bei anderen Optionen, liefert das Objektiv eine gute kontrollierbare Tiefenschärfe und eine solide Schärfe bereits bei Offenblende. Das VR-Stabilisierungssystem ist ein zusätzlicher Vorteil für Freihandaufnahmen, auch wenn seine Wirksamkeit bei Annäherung an die maximale Vergrößerung nachlässt – wie bei den meisten stabilisierten Makroobjektiven.

Der Fokus arbeitet intern und relativ präzise, ist jedoch nicht besonders schnell. Der manuelle Fokusring ist angenehm zu bedienen und der minimale Fokusabstand von 28,6 cm ermöglicht eine 1:1-Abbildung ohne Zwischenringe.

Die Bauweise ist leicht und funktional, besteht jedoch größtenteils aus Kunststoff. Das Objektiv ist nicht abgedichtet, aber robust genug für den allgemeinen Gebrauch. Optisch liefert es gute Leistungen für Nahaufnahmen und Porträts, mit solider Schärfe im Zentrum und weichem Bokeh.

Es gehört zu den vernünftigsten Optionen im DX-System, wenn man ein echtes Makroobjektiv sucht, ohne in größere oder teurere FX-Optiken investieren zu müssen.

Ideale Nutzung: Makrofotografie im APS-C-Format, Produktfotografie, gelegentliche Porträts, Natur mit leichtem Equipment.
Eingeschränkte Nutzung: FX-Format (erfordert Beschnitt), schneller Fokus oder Tracking, Einsatz bei widrigen Wetterbedingungen.

Drittanbieter: APS-C-Objektive

Das offizielle Angebot an Makroobjektiven für Nikon-APS-C-Kameras (DX-Bajonett) ist recht überschaubar, aber Drittanbieter haben interessante Alternativen entwickelt, die die Möglichkeiten für dieses Format erweitern. Diese Objektive sind oft manuell und ohne Bildstabilisierung, dafür jedoch günstiger und bieten teilweise Eigenschaften oder Vergrößerungsbereiche, die in Nikons offizieller Produktlinie nicht verfügbar sind.

Auch wenn sie meist keinen Autofokus oder Bildstabilisator besitzen, sind sie sehr nützlich für Fotografen, die gezielt nach Lösungen für extreme Makrofotografie oder technische Anwendungen suchen und sich beim manuellen Fotografieren wohlfühlen.

Standard-Objektive mit manueller Fokussierung

7Artisans 60mm f/2.8 Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 60 mm (entspricht 90 mm an Nikon APS-C)
  • Bildwinkel: Ca. 25°
  • Blende: f/2.8 bis f/16
  • Naheinstellgrenze: 26 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1:1
  • Gewicht und Abmessungen: 550 g, 60 × 100 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z (nur APS-C)
  • Fokussierung: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Günstiges manuelles Objektiv mit 1:1-Vergrößerung, gedacht für Einsteiger oder Fotografen mit begrenztem Budget. Die optische Qualität ist in Ordnung, mit akzeptabler Schärfe, jedoch eingeschränkter Korrektur von Aberrationen und Bildhomogenität. Die Bauweise ist einfach und leicht, ohne Stabilisierung oder Motor, was den Einsatz eines Stativs und guter Lichtverhältnisse erforderlich macht. Trotz seiner Einschränkungen ist es eine sinnvolle Wahl zum Einstieg in die Makrofotografie oder für persönliche Projekte, bei denen keine höchste Bildqualität nötig ist.

Ideale Verwendung: Einstieg in die Makrofotografie, statische Motive.
Einschränkungen: Bescheidene optische Leistung, keine Stabilisierung oder Autofokus, nicht für professionellen Einsatz geeignet.


Meike 85mm f/2.8 Macro

Spezifikationen

  • Brennweite: 85 mm (entspricht 128 mm bei Nikon APS-C)
  • Bildwinkel: Ca. 28°
  • Blende: f/2.8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 25 cm
  • Maximale Vergrößerung: 1:1
  • Gewicht und Abmessungen: 500 g, 72 × 98 mm
  • Kompatibilität: Nikon F (Vollformat und APS-C)
  • Fokus: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Ein manuelles Objektiv mit 1:1-Vergrößerung, das sich durch einen etwas größeren Arbeitsabstand auszeichnet, was das Fotografieren empfindlicher Motive erleichtert. Es bietet eine gute zentrale Schärfe und Kontrast, obwohl die Gleichmäßigkeit in den Ecken verbessert werden könnte. Es fehlt an Stabilisierung und Autofokus, aber die Verarbeitung ist solide für die Preisklasse. Es ist geeignet für Hobbyfotografen, die eine gute Leistung in klassischer Makrofotografie suchen, ohne in teurere Optionen zu investieren.

Ideale Verwendung: Makro für Amateure, kleine und unbewegliche Objekte, Studio.
Einschränkungen: Keine Stabilisierung oder Autofokus, optische Leistung an den Rändern eher bescheiden.

Extreme Makro

Laowa 65mm f/2.8 2x Ultra Macro APO

Spezifikationen

  • Brennweite: 65 mm (entspricht 104 mm im APS-C-Format)
  • Bildwinkel: 24,4°
  • Blende: f/2.8 bis f/22
  • Mindestfokussierabstand: 17 cm
  • Maximale Vergrößerung: 2x (2:1)
  • Gewicht und Abmessungen: 335 g, 57 × 100 mm
  • Kompatibilität: Nikon Z (nur APS-C)
  • Fokus: Manuell
  • Bildstabilisierung: Nein

Analyse

Dieses Objektiv ist eine seltene Erscheinung im Bereich der APS-C-Makrofotografie, dank seines Abbildungsmaßstabs von 2:1 – dem Doppelten des klassischen 1:1-Makros. Das apochromatische (APO) Design reduziert chromatische Aberrationen deutlich und sorgt für Bilder mit hoher Schärfe und gutem Kontrast. Es verfügt weder über Autofokus noch Stabilisierung, was eine präzise Handhabung und idealerweise ein Stativ erfordert, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die kurze Brennweite in Kombination mit der starken Vergrößerung macht es ideal für extrem kleine Details, insbesondere im Studio oder beim Fokus-Stacking. Es ist jedoch nicht geeignet für bewegte Motive oder Anwender, die Geschwindigkeit oder einfache Handhabung suchen.

Ideale Verwendung: Extreme Makro, Fokus-Stacking, Studio, Fotografie winziger Details.
Einschränkungen: Manueller Fokus, keine Stabilisierung, nicht für schnelle Aktionen oder Außeneinsatz geeignet.

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